Below A Silent Sky | A Prouder Grief | Zen Trip ((Spacedelic Odyssey))

Sa 17. März 2018


Kleine Planänderung:
Space Shuttle mussten den geplanten Gig leider absagen. Dafür übernehmen die Nürnberger Shoegazer A PROUDER GRIEF den Freaky Slot als zweite Band des Abends.
Es wird nicht weniger spacig und schon gar nicht weniger experimentell als geplant. Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen mit den Maskenträgern!
 
 
A PROUDER GRIEF
Zum nächsten Abschnitt bringen uns die Nürnberger ‚A Prouder Grief‘. Improvisation und Melodie, Donner und Elegie reichen dem mittlerweile um eine Violine bereicherten Quintett aus, um surrealistische Bilder zu erzeugen, die uns mitnehmen zu dunklen Gewässern und schwarzen Sternen, auf denen hin und wieder wolkenfernes Trommeln erklingt. In wechselnden Geschwindigkeiten tragen uns die Maskierten durch Raum und Zeit. Mitreißender Krautrock hält in fast schon zarter Kammermusik inne, und wenn man gerade dabei ist, die Schönheit dieses komplexen Universums in all seinen Facetten zu begreifen, wird man mit krachendem Drone zur nächsten Dimension katapultiert. Anschnallen!
https://aproudergrief.bandcamp.com/
http://bekassinerecords.de/artists/a-prouder-grief/ 
 
ZEN TRIP
Manch ein Besucher der Spacedelic Odyssey wird sich daran erinnern, wie uns Zen Trip im Februar 2017 mit in die Zentren unseres Bewusstseins genommen haben. Ein gutes Jahr später kommt das Trio zurück, um uns diesmal im „Zenland“ willkommen zu heißen, einer harmonischen Galaxie, die die erste Station des heutigen Abends bildet. Überzeugen kann der mittlerweile gefestigte Stil (selbst betitelt als „Psychout Fuzz“) durch faszinierende Weitschweifigkeit voller Überraschungseffekten. Das teils betont langsame Erzähltempo ruft wiederholt Assoziationen zu einem Traum herauf und lässt uns in einer Welt erwachen, die in kosmischen Frieden gehüllt vor sich hin ruht.
 
 
BELOW A SILENT SKY
Zum Abschluss geht es mit Below A Silent Sky durch den mit Abstand düstersten Teil unserer diesjährigen Irrfahrt! Die Ilmenauer manövrieren uns durch bedrohliche Asteroidenfelder und Schwefelstaub. Schwere, verzerrte Gitarrenriffs verhüllen das im Dunkeln Schwelgende. Die sich daraus eröffnenden Melodiepassagen sind eine Offenbarung. Die karge Form ist dabei vielleicht schwere Kost, aber niemand kann abstreiten, dass die vier Piloten auf der Höhe ihrer Kräfte sind. Langsam im Tempo, aber absolut unwiderstehlich.

 

Einlass: 20:00 Uhr | Beginn: 20:30 Uhr | Eintritt: 9,- / 7,- €

 

 

Unsere Konzertreihe SPACEDELIC ODYSSEY feiert ihr fünfjähriges Bestehen!

Zum fünften Mal findet von Januar bis Mai ein Konzert im Monat statt, welches sich den Subsparten Psychedelischer Rockmusik verschrieben hat.

Schon in den vergangenen Jahren kamen Besucher von sechzehn bis sechsundsechzig und von Springerstiefeln bis Dreadlocks auf ihre Kosten. Liebhaber alter Klänge von Pink Floyd, Gong oder Hawkwind bekamen leuchtende Augen bei einem Programm gespickt mit psychedelischem Spacerock und jazzigem Krautrock. Ja sogar diejengen Herren Metaller, die sich gerne mal aus den klassischen Stahlgefilden herauswagen, wurden in Sachen Postrock und vereinzelt auch Doom fündig und ließen gerne mal Nacken und Haare kreisen oder schwebten einfach mit geschlossenen Augen in entfernte Galaxieen davon.

In jedem Jahr änderte sich die musikalische Richtung der Spacedelic Odyssey ein wenig. 2018 – zum fünfjährigen Bestehen – wurde ein Konzept entworfen, das an jedem einzelnen Abend für Abwechslung sorgt.
Zum ersten Mal folgt jeder Termin der Spacedelic Odyssey einem Rahmenprogramm, welches die komplette Bandbreite der bisherigen Jahre zusammenfasst:
Eröffnet werden die Abende mit fast schon tanzbarem Psychedelic Rock – meist von Gruppen aus der Region, die uns evtl schonmal besucht haben und nun zeigen, was sich bis zum Jahr 2018 alles bei ihnen getan hat. Danach folgt eine experimentell verspielte Space-Jazz Nummer. Zum Schluss gibts voll auf die Schnauze mit deepem Spacerock/Postrock zum Beispiel, auf jedenfall aber Musik zum Wegfliegen.
Man könnte es auch so ausdrücken: 1.) Rythmus genießen, Bewusstsein langsam ausdehnen 2.) Zuhören / Mitdenken 3.) Träumen / Haare schütteln / Wegfliegen!
Wer bisher dachte, Lederjacken-Headbang-Metaller neben Ausdruckstanz-Hippies in der ersten Reihe vor der Bühne gäbs nicht, der ist hiermit eingeladen, sich ab dem 20.01.2018 im Jazzkeller eines Besseren belehren zu lassen.

Trotz gelegentlichen Experimenten mit hochkarätigen Bands wie My Sleeping Karma oder Electric Moon besinnt sich die Spacedelic Odyssey im Jahre 2018 auf ihr eigentliches Ziel: Den Untergrund!
Mit ca 10,- € Aufwandsentschädigung ist man pro Abend dabei und die Getränkepreise zwischen einem und drei Euro können sich sehen lassen. Der Veranstaltungsort ist leicht zu finden, da er direkt am Bahnhof, im Keller eines ehemaligen Güterschuppens liegt. Die Anreise mit Öffentlichen ist damit also auch schonmal geklärt und selbst die Parksituation könnte unkomplizierter nicht sein: Direkt vor der Tür gibt es massenhaft kostenlose Parkplätze.