Neuphoria und Hometown Syndrome

Fr 06. Dezember 2013


07_12_13 Neuphoria d_t.jpg„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ – diesen Vers Hermann Hesses haben sich die Frankfurter Newcomer NEUPHORIA auf die Fahnen geschrieben. Die Euphorie, die die drei Musiker ergriff, als sie Anfang 2013 das erste Mal gemeinsam auf der Bühne standen, machten sie kurzerhand zu ihrem Bandnamen. Seitdem zählt für das Trio nur eins: mehr davon.

Deutschrock 2.0, so heißt die Musik, die Joneo (Gesang und Lead-Gitarre), Chris (Bass und Gesang) und Nico (Schlagzeug) machen. Mit ihrer 5-Track Debüt-EP „für immer neu“ konnten sie im Mai 2013 in der regionalen Rockszene bereits für Aufsehen sorgen. Auftritte in Clubs in Frankfurt und Umgebung folgten, aber auch in Hamburg, Kiel und in Münster vor 12.000 Schülern beim „ein Leben retten“-Weltrekord standen sie schon auf der Bühne. Mittlerweile begeistert das Trio mit seiner charmanten Mischung aus gewitzten Texten und gitarrenbetontem Rock Konzertbesucher und Jurys gleichermaßen. Zuletzt beim Hessischen Rock & Pop Preis im November 2013, bei dem sie den 1. Platz belegten.

Joneos ausgezeichnete Gitarrenarbeit („Guitarfightclub“-Gewinner 2010) und charismatischer Gesang treffen mit Nico und Chris auf eine Rhythmus-Section, die sich nicht sehen lassen kann, sondern muss. Ihre Songs, mal rockig fordernd, mal spielerisch verträumt, haben Hymnen-Potenzial und dabei echt was zu sagen. Das beweist nicht zuletzt ihr EP-Titelsong „für immer neu“, ihre gutgelaunte Kampfansage an Alltag und Konvention:

„das hier ist die Gegenwart, der Name ist Programm. Es spricht alles gegen Warten, also fangen wir an“.

Spätestens dann, wenn die Jungs live anfangen zu improvisieren, spürt man die Euphorie dieser Band. Das Publikum und sich selbst zu überraschen, das macht ihnen am meisten Spaß, weshalb sie oft einfach drauf los rocken, während ihnen ihr Publikum, im wahrsten Sinne des Wortes, den Takt angeben darf. Ihr oberstes Gebot, auf der Bühne und auf Platte: ernsthafte Spielfreude. Die beeindruckte auch die deutsche Bassisten-Legende Steffi Stephan (Udo Lindenberg und das Panik-Orchester), der das Trio in Kooperation mit Gesangstalent Chris Müller in Münster coacht. Nächstes Etappenziel für die vielversprechenden Rock-Newcomer aus Frankfurt: ihr erstes Album, das sie unter dem Titel „Das ist die Rebellution“ Anfang 2014 im Frankfurter B9 Studio aufnehmen und veröffentlichen wollen.

07_12_13 Neuphoria a_t.jpg 07_12_13 Neuphoria b_t.jpg 07_12_13 Neuphoria c_t.jpg
Fotos Alex Schwander

http://www.neuphoria.de

Des Weiteren hat sich die ebenfalls aus Frankfurt stammende Band HOMETOWN SYNDROME angekündigt.

Einlass: 20:30 Uhr
Beginn: 21:00 Uhr
Eintritt: 6,-/4,- €