Weltraum | Dørnbusch | Kaozzz Konzzzept (((Spacedelic Odyssey)))

Sa 20. Januar 2018


Die Irrfahrt beginnt mit dem Austritt aus dem Kosmos und dem Eintritt ins Chaos. Besser gesagt ins KAOZZZ KONZZZEPT. Unsere drei Piloten aus Hamm führen uns sicher durch diese unbekannte Sphäre aus krachenden Soundnebelfeldern. Die tobenden Maschinen unseres Schiffes sind laut zu hören, während wir uns durch ein tongewordenes Creatio ex nihilo bewegen. Und das war erst der Anfang!
https://www.youtube.com/watch?v=dt2PTjb8DkU
https://www.youtube.com/watch?v=sNqxWq29z7Y&pbjreload=10
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Als nächtes übernehmen DØRNBUSCH die Bahnbestimmung. Ein aus verschiedensten progressiven Musikstilen verworrenes Geäst formt Menschen, Elfen, Riesen und sonstige Figuren in unendlich vielen Farben. Immer wieder öffnen sich diese musikalischen Verzweigungen und geben sowohl Blicke in die düsteren Tiefen, als auch in die weite Ferne frei: In die schon einmal bereiste Sphäre von DØRNBUSCH.
https://dornbusch.bandcamp.com/releases

Unsere Wahrnehmung erweitert sich wellenartig um eine Unmenge von Lichtfrequenzen, als ein Kollektiv der erfahrensten Kosmo-, Psycho- und Astronauten Hand ans Steuer legt: WELTRAUM betreten das Cockpit. Bereits jetzt ist das Leben auf einer Kugel, die mit mehreren hunderttausend kmh durch das Weltall um einen großen heißen Feuerball fliegt, in unserem Bewusstsein bereits ein gutes Stück nach hinten gerückt. Wenn das Universum ein Herz hat, dann nehmen wir nun seinen Puls wahr. Wechselnde Rythmen nehmen uns jegliche Orientierung und zu keiner Zeit ist denkbar, was im nächsten Augenblick passieren könnte. Getrieben von Urknall erzeugenden Trommelschlägen rotiert unser Jazzkeller-Raumschiff vorbei an multiplen kosmischen Ohrgasmen hinein in die Stille des Universums. Von nun an liegt die Mission allein in den Händen von WELTRAUM.
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Einlass: 20:00 Uhr | Beginn: 20:30 Uhr | Eintritt: 8,- €

 

Unsere Konzertreihe SPACEDELIC ODYSSEY feiert ihr fünfjähriges Bestehen!

Zum fünften Mal findet von Januar bis Mai ein Konzert im Monat statt, welches sich den Subsparten Psychedelischer Rockmusik verschrieben hat.

Schon in den vergangenen Jahren kamen Besucher von sechzehn bis sechsundsechzig und von Springerstiefeln bis Dreadlocks auf ihre Kosten. Liebhaber alter Klänge von Pink Floyd, Gong oder Hawkwind bekamen leuchtende Augen bei einem Programm gespickt mit psychedelischem Spacerock und jazzigem Krautrock. Ja sogar diejengen Herren Metaller, die sich gerne mal aus den klassischen Stahlgefilden herauswagen, wurden in Sachen Postrock und vereinzelt auch Doom fündig und ließen gerne mal Nacken und Haare kreisen oder schwebten einfach mit geschlossenen Augen in entfernte Galaxieen davon.

In jedem Jahr änderte sich die musikalische Richtung der Spacedelic Odyssey ein wenig. 2018 – zum fünfjährigen Bestehen – wurde ein Konzept entworfen, das an jedem einzelnen Abend für Abwechslung sorgt.
Zum ersten Mal folgt jeder Termin der Spacedelic Odyssey einem Rahmenprogramm, welches die komplette Bandbreite der bisherigen Jahre zusammenfasst:
Eröffnet werden die Abende mit fast schon tanzbarem Psychedelic Rock – meist von Gruppen aus der Region, die uns evtl schonmal besucht haben und nun zeigen, was sich bis zum Jahr 2018 alles bei ihnen getan hat. Danach folgt eine experimentell verspielte Space-Jazz Nummer. Zum Schluss gibts voll auf die Schnauze mit deepem Spacerock/Postrock zum Beispiel, auf jedenfall aber Musik zum Wegfliegen.
Man könnte es auch so ausdrücken: 1.) Rythmus genießen, Bewusstsein langsam ausdehnen 2.) Zuhören / Mitdenken 3.) Träumen / Haare schütteln / Wegfliegen!
Wer bisher dachte, Lederjacken-Headbang-Metaller neben Ausdruckstanz-Hippies in der ersten Reihe vor der Bühne gäbs nicht, der ist hiermit eingeladen, sich ab dem 20.01.2018 im Jazzkeller eines Besseren belehren zu lassen.

Trotz gelegentlichen Experimenten mit hochkarätigen Bands wie My Sleeping Karma oder Electric Moon besinnt sich die Spacedelic Odyssey im Jahre 2018 auf ihr eigentliches Ziel: Den Untergrund!
Mit fairen 8,- € Aufwandsentschädigung ist man pro Abend dabei und die Getränkepreise zwischen einem und drei Euro können sich sehen lassen. Der Veranstaltungsort ist leicht zu finden, da er direkt am Bahnhof, im Keller eines ehemaligen Güterschuppens liegt. Die Anreise mit Öffentlichen ist damit also auch schonmal geklärt und selbst die Parksituation könnte unkomplizierter nicht sein: Direkt vor der Tür gibt es massenhaft kostenlose Parkplätze.