Zupermoon + Space Shuttle + Sojus3000 (((Spacedelic Odyssey)))

Sa 18. Januar 2020


Die Spacedelic Odyssey ist eine Konzertreihe im Jazzkeller Hofheim. Hauptsächlich beheimatet im Space- und Psychedelic Rock ist sie dennoch stilistisch für alle Sparten offen, die atmosphärisch in das Weltraumkonzept passen.

Jeder Abend besteht aus drei Konzerten, die jeweils einem im Folgenden beschriebenen Themenslot unterliegen:
Der BOOSTER SLOT: Kein Raketenstart gelingt ohne ausreichenden Antrieb. Den nötigen Schub dazu entfacht der Booster Slot.
Der FREAKY SLOT: Hier werden fremdartige Universen erforscht, neue Sphären betreten und im besten Fall Interesse an Abgedrehtem geweckt.
Der DEEP SPACE SLOT: Licht aus, Augen zu, Lautstärkeregler hoch…

Aßerdem wird jeder Abend begleitet von PsychLights inkl Live-Visuals der isländischen VJ-Legende 3D-Duard!

SOJUS3000
[booster slot)
SOJUS3000 wandeln irgendwo zwischen Postrock, Postmetal und Doom, um dort die perfekte Leinwand für ein monumentales Kopfkino zu schaffen. Verglichen wurde die Band schon mit Daturah, Mogwai, God Is an Astronaut, Pelican, Toundra, Russian Circles oder Pink Floyd.
In ihrer Musik erheben sich melancholische Flächen aus dem Nichts, wachsen zu weiten Klanglandschaften und schaffen so Momente, die zeitlos scheinen. Sprachsamples und elektronische Einflüsse fusionieren mit diesen Harmonieteilen und betten den Zuhörer in ein dichtes Klangspektrum. Ausgedehnte, dynamische Songstrukturen wachsen von einem glimmenden Funken hin zu einem ausbrechenden Vulkan, münden in tiefe, monumentale Riffs überlagert von schwebenden Gitarrenlinien und es ergeben sich urgewaltige Instrumentalwerke.
Sojus3000 bedeutet Abtauchen in ein Paralleluniversum und Teilwerden von etwas Zeitlosem.

Space Shuttle
[freaky slot]
Space Shuttle besteht aus Gitarre, Keyboard, Bass und Schlagzeug. Durch die Vermischung verschiedenster Genres entstehen intensive Klangwelten, die von Konzert zu Konzert unterschiedliche Formen annehmen. Eingängige Melodien mischen sich mit Jazz-beeinflussten Improvisationsparts und starken Soundwänden. Bei jedem Konzert soll eine neue Geschichte erzählt werden. Dabei spielt Dynamik die entscheidende Rolle. Birschel, Reznichenko, Deller und Breu verstehen es, leise und feine Klänge mit kompromissloser Zerre zu verweben, ohne dabei platt zu wirken. Die frische Energie beziehen die vier ausgebildeten Jazzmusiker unter anderem aus ihrer Tätigkeit als Vollzeitkreative. Ohne Rücksicht auf Genregrenzen wird aus verschiedensten Musikrichtungen geschöpft und mit Leidenschaft der Sound von Space Shuttle kreiert.
Die Lieder der Band handeln von Reisen auf gefühlsmäßigen, physischen, gedanklichen, spirituellen Ebenen. Geschichten vom sich verlieren und wiederfinden. Diffuse Zustände zwischen Schlaf und Erwachen. Sehnsucht nach endloser Weite und Liebe und nicht zuletzt die Zelebrierung von scheinbar grenzenloser Energie.
Hier werden fremdartige Universen erforscht, neue Sphären betreten und im besten Fall Interesse an Abgedrehtem geweckt.

Zupermoon
[deep space slot]
Erstmals vermuteten Physiker 1968 die Existenz eines Zupermoons hinter rotierenden Neutronensternen. Eine Fachkonferenz lehnte die Theorie jedoch zunächst als zu absurd ab und erachtete sie noch nicht einmal als diskussionswürdig.
Bis heute sind seine Intensitätsschwankungen jedoch auch im hörbarenbaren Bereich wahrzunehmen, was schon Anfang der 90er jegliche Zweifel an seiner Existenz widerlegte. Es handelt sich dabei um Verwirbelungsgeräusche und pulssynchrone akustische Gravitationswellen.
Der Druck, bei dem die Geräusche auftreten, entspricht dem systolischen Blutdruckwert, wie Nikolai Sergejewitsch Korotkow, ein russischer Militärarzt jüngst beweisen konnte.

Einlass: 20:00 | Beginn: 20:30 | Einlass: 11,- €